Der NABU Region Bernkastel-Wittlich

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht durch gemeinsames Handeln für den Schutz, die Pflege und den Erhalt der Natur einzutreten.                                                                                                                                                                 ...weiterlesen



 Aktuelles

Foto:Dr.T.Neuberger
Foto:Dr.T.Neuberger

Dr. Tobias Neuberger unterstützt mit Geburtstagsspende

Unkenprojekt des NABU Region Bernkastel-Wittlich

 

Die Gelbbauchunke ist ein unscheinbarer kleiner Lurch, gehört zur Familie der Unken und ist aufgrund ihrer Bindung an saubere Kleinstgewässer in Deutschland in der Roten Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen aufgeführt. Je nach Bundesland ist sie „fast ausgestorben“ oder wie in Rheinland-Pfalz „stark gefährdet“. 

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Petition  zu Heckenrodungen und übermäßigen Mulcharbeiten

 

Liebe Mitglieder und Freunde des NABU,

 

 

 

uns erreichen in letzter Zeit wieder viele Meldungen besorgter Naturfreunde, die ein rücksichtsloses Vorgehen beim Schneiden von Hecken in der Flur und vor allem beim Straßenbegleitgrün beklagen.

 

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 Aktionen und Projekte

Foto:Katharina Hemmes
Foto:Katharina Hemmes

Naturtrainerin im NABU Region Bernkastel-Wittlich 

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bekam Hannelore Wiele vom Leiter der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz, Roland Horne, das Abschlusszertifikat Naturtrainerin "Leben-gestalten-lernen" überreicht. 

 

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Foto:H.Mager/NABU Wittlich
Foto:H.Mager/NABU Wittlich

Nothilfe für Turmfalken in Veldenz

 

An einem ungewöhnlichen Ort eines Wohnhauses in Veldenz gelang es unter fachkundiger Leitung fünf Jungvögel eines Turmfalkenwurfs zu retten.

 

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Foto:Peter Kampka/NABU Wittlich
Foto:Peter Kampka/NABU Wittlich

Biotoppflege Gelbbauchunken

 

Karnevalsamstag ist es immer soweit: Die Gelbbauchunkenaktivisten verkleiden sich mit Schaufeln, Rechen, Schnittwerkzeugen und ziehen los, um im Kondelwald an 4 Stellen ca 70 Tümpelchen für die Gelbbauchunkensaison vorzubereiten. Einige Helfer haben noch nie eine Gelbbauchunke gesehen, da sie zu diesem Zeitpunkt noch in der Winterruhe irgendwo unter Steinen oder Wurzeln im Wald darauf warten, dass sie von der Frühlingssonne geweckt werden.

 

Neben der Entfernung von Bewuchs, Entschlammen von Naturtümpeln und künstlich angelegten Tümpeln gibt es jedes Jahr aufs Neue eine ganz besondere Herausforderung: Das Nachbessern der Tümpel auf einem Areal mit klebrig-zähem Lehm!

Im Sommer wird es einen Termin geben, um die Gelbbauchunken in allen Entwicklungsstadien erleben zu dürfen. Die Gelbbauchunke steht auf der Roten List der gefährdeten Amphibien, gilt in Rheinland-Pfalz als stark gefährdet und ist in anderen Bundesländern vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben.

 

Nächstes Jahr: Karnevalssamstag, wir freuen uns auf deine Hilfe!

 

Peter Kampka

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Vogel des Jahres 2021

 

Foto:NABU/V.Wiele
Foto:NABU/V.Wiele

Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

 

Der 12,5-14 cm große Singvogel aus der Familie der Fliegenschnäpper ist in ganz Europa, Nordafrika, Kleinasien und auf den Mittelmeerinseln anzutreffen. In Deutschland ist der Vogel Teilzieher, einigen bleiben über den Winter, andere ziehen in den Süden. Das Rotkehlchen lebt in Wäldern, Parks, Gärten, aber auch in der offenen, mit Hecken bewachsenen Landschaft. Es ernährt sich von Insekten, Würmern, Spinnen und Schnecken. Im Garten ist es gut zu beobachten, da eine sehr geringe Fluchtdistanz hat. Bei den Rotkehlchen erfreuen uns Männchen und Weibchen mit ihrem Gesang.

 

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Pflanze des Monats Juni

Foto:NABU/V.Wiele
Foto:NABU/V.Wiele

Manns-Knabenkraut (Orchis mascula)

 

Die Orchidee ist eine ausdauernde Pflanze die bis 70 cm hoch werden kann. Sie blüht teilweise schon Ende April bis Anfang Juni. Das Kuckucks-Knabenkraut, wie es auch genannt wird, ist auf verschiedenen Standorten anzutreffen. Hierzu zählen Magerwiesen, Bergwiesen und lichte Wälder. Der Boden kann kalkfrei oder kalkhaltig sein. Die Blüten riechen kaum und es wird kein Nektar produziert. Trotzdem findet eine Bestäubung durch Hummeln oder Selbstbestäubung statt.