Der NABU Region Bernkastel-Wittlich

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht durch gemeinsames Handeln für den Schutz, die Pflege und den Erhalt der Natur einzutreten.                                                                                                                                                                 ...weiterlesen



 Aktuelles

Erweiterung des Industriegebietes Wengerohr Süd

Foto:NABU/Ricky Stankewitz
Foto:NABU/Ricky Stankewitz

Droht eine Lebensraumvernichtung der Kreuzkröte und anderer geschützter Arten?

 

Bauvorhaben in Wengerohr gefährdet Artenvielfalt

Naturschützer gehen in die Offensive.

 

In Wengerohr laufen die Planungen für Expansionen ansässiger Betriebe: Zwischen dem Werk von Dr. Oetker und dem Park&Ride-Parkplatz sollen zusätzliche Gewerbeflächen entstehen. Dadurch würden weiter Flächen versiegelt und der Lebensraum besonders geschützter Arten vernichtet.

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NABU-Aktion für ein besseres Mikroklima - Bäume für das Wittlicher Tal

Foto: NABU/S. Hennings
Foto: NABU/S. Hennings

Der NABU Region Bernkastel-Wittlich verschenkt Bäume

 

Auf Initiative von Frau Sabine und Herrn Dr. Josef Hecker startet der NABU Region Bernkastel-Wittlich eine Baumpflanzaktion für Bürger des Wittlicher Tales. Interessierte Bürger erhalten einen zukunftsfähigen Baum als Zeichen und Maßnahme gegen den Klimawandel und den rücksichtslosen Umgang mit der Ressource Natur.

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 Aktionen und Projekte

Foto:P.Kampka/NABU Wittlich
Foto:P.Kampka/NABU Wittlich

Biotoppflege für die Gelbbauchunke 2022

Der ausgehende Winter treibt die NABU-Aktiven auf die zu pflegenden Flächen, da insbesondere Heckenschnitt bis zum 1.3. erledigt sein muss. Streuobstwiesen, Weinberge, Grünland und schließlich steht neben dem Aufstellen und der Betreuung von Amphibienzäunen auch die Vorbereitung der Gelbbauchunkenbiotope an.

Die Gelbbauchunke wird in der nationalen Roten Liste Deutschlands in der Kategorie 2 als „stark gefährdet“ gelistet. Während sie als ausgestorben in Sachsen und Sachsen-Anhalt gilt, ist sie gleich in drei Bundesländern (NI, NW und TH) „vom Aussterben bedroht“.

Umso erfreulicher daher, dass in unserem Kreisgebiet ein relativ sicheres Vorkommen im Alftal existiert, nicht zuletzt durch die über 30-jährige Pflege durch Mitglieder des NABU OG Region Bernkastel-Wittlich und auch nicht organisierten Helfern*Innen.

An insgesamt 4 Terminen im Februar 2022 packten insgesamt 27 Personen die Schaufel, den Rechen, die Gabel, den Freischneider, die Astschere an, um die ca. 60 Kleintümpel, teils natürlich, teils als Folientümpel, freizuschneiden und zu entschlammen. Ob jung oder alt, männlich oder weiblich, Kind oder Erwachsener: Allen hat es Spaß gemacht und wollen gern im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Da zu dieser Zeit noch keine Unken zu sehen sind, besteht die Möglichkeit (Voranmeldung: NABU-Region-Bernkastel-Wittlich@gmx.de) am Samstag, 5.6. ab 10 Uhr (Treffpunkt Kinderbeuern-Hetzhof am Brunnen) an einer kleinen Exkursion zu den Unkenbiotopen teilzunehmen.

 

Peter Kampka

                                                                                                                                                                         ...weitere Bilder

Vogel des Jahres 2022

 

Foto: Paul Gläser
Foto: Paul Gläser

Wiedehopf (Upupa epops)

 

Für das Jahr 2022 wurde der Wiedehopf mit 45523 Wähler-Stimmen zum Vogel des Jahres gewählt.

In der hiesigen Moselregion dürfte der Zugvogel kaum zu sehen sein, obwohl infolge des Klimawandels diese Region in Zukunft durchaus eine Heimat bieten könnte. Der wärmeliebende Wiedehopf hat sich als Brutvogel im Bereich des Kaiserstuhls bereits etabliert. Dort bevorzugt er halboffenen, offene Gelände, Weinberge, Obstplantagen, Streuobstwiesen.

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Pflanze des Monats 

Foto: V.Wiele
Foto: V.Wiele

Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum)

 

Das Vorfrühlings-Alpenveilchen gehört zur Familie der Primelgewächse. In unserer gemäßigten Klimazone wird es gerne als einer der ersten Frühlingsboten bereits im Herbst des Vorjahres in die Erde der Gärten gepflanzt. Seine Heimat liegt in Bulgarien, Kaukasus, Elbrus-Gebirge, sowie in der südl.Türkei, West-Syrien, Libanon und nördliches Israel. Es kommt dort in Laub- und Nadelwäldern, Buschland und felsigen Gebieten vor. Diese Alpenveilchen ist sehr winterhart. Hier bei uns blühen die Pflanzen von Januar bis März. Aus einer runden Kapselfrucht  reifen im Frühsommer bis zu 30 Samen, keimen im Herbst und vermehren sich. Das Vorfrühlings-Alpenveilchen ist giftig.