Er ist ein hervoragendes, ökologisch wertvolles Fließgewässer in dem sich Bachforelle, Bachneunauge, Groppen und andere Wasserbewohner angesiedelt haben.

In der Nacht vom 25.07. auf den 26.07.2019 und in der darauffolgenden Nacht kam es zur Katastrophe. Das Bachbett trocknete auf der Strecke von Hirzlei bis zu den Mülheimer Fischteichen völlig aus.

Im Verlauf des jeweiligen Vormittags füllte sich das Bachbett dann wieder.

Das heißt, der Frohnbach war zweimal für ca. 10 Stunden bis auf ein paar minimale Resttümpel komplett trockengefallen.

Mit der Hitzewelle kann dies nichts zu tun haben, meinte Anwohnerin und NABU-Mitglied Helene Mager, denn der Bach trocknete in der kühlen Nachtzeit aus und das zweimal hintereinander. Der Verdacht liegt nahe, dass illegal größere Mengen Wasser entnommen wurden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Umweltdelikts.

Familie Mager versuchte zu retten, was zu retten war und sammelte möglichst viele vom Erstickungstod bedrohte Fische ein, um sie später wieder auszusetzen.

Die Wasserentnahme hat natürlich verheerende Folgen für die Gewässerfauna. Hunderte Bachforellen, Bachneunaugen und Groppen verendeten. Nicht zu vergessen der Schaden an Wirbellosen und Mikroorganismen, die den Bach besiedelten. Es wird eine sehr lange Zeit dauern, bis sich das Ökosystem von diesem Umweltfrevel erholt. Möglicherweise kann diese Katastrophe auch das Aus für die ein oder andere Art bedeuten.                                           ...Bildergalerie zum Thema

31.07.2019, Volkhard Wiele, NABU Wittlich